
Die Neue Schule Eichgraben endet nicht mit dem Schulabschluss. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler gehen unterschiedliche Wege und genau das freut uns. Wir bleiben in Verbindung, interessieren uns für ihre Entwicklungen und schätzen den Austausch auch Jahre nach der gemeinsamen Schulzeit.
Aus vielen ist viel geworden in Ausbildung, Beruf, Studium oder eigenen Projekten. Was sie verbindet, ist nicht ein bestimmter Lebensweg, sondern die Erfahrung, Lernen als etwas Eigenes verstanden zu haben.
Der Alumni-Bereich ist ein Ort für diese Verbindung. Zum Wiedersehen, zum Erzählen und zum Dranbleiben. Ehemalige sind eingeladen, an ihren Lernort zurückzukommen, Erfahrungen zu teilen und mit den nachfolgenden Schülerinnen und Schülern in Austausch zu treten.
Schön war´s!
„Du warst in einer Montessori-Schule? Haahaha! Hast also deine Schulzeit mit Singen, Filzen und Kreistanzen verbracht?!“ Viele Menschen haben immer noch so ein Bild von Alternativschulen im Kopf und werfen all die individuellen Konzepte in einen Topf, um, wenn die Rede von reformpädagogischen Schulformen ist, sofort an nicht ausreichend gebildete, undisziplinierte Kinder zu denken. Was als Reaktion auf mein Outing als Montessori-Abgängerin bleibt, sind manch ungläubiges Schmunzeln und der eine oder andere schlechte Scherz.
Das gesellschaftliche Unverständnis über solch eine (ungewöhnliche) Schulwahl verschreckte mich früher, sodass ich teilweise bevorzugte, auf die von mir besuchte Schule nicht näher einzugehen… Heute habe ich keine Schwierigkeiten mehr damit. Sollen die Leute doch glauben, was sie wollen. Ich weiß es besser: Ich weiß, dass ich eine tolle Schulzeit hatte, die mir tagtäglich Freude bereitete. Dass mir der anschließende Umstieg in die öffentliche Oberstufe leichter fiel als den meisten meiner (bereits aus dem Regelschulsystem stammenden) Kolleginnen und Kollegen. Dass mich meine Schulzeit Selbstdisziplin, Organisation, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Konzentration und respektvollen Umgang mit meiner Umgebung und meinen Mitmenschen lehrte. Dass meine Neugierde, die Welt zu entdecken, bestärkt wurde, anstatt sie mit langweiligen Arbeitsblättern zu verringern. Dass das Verstehen immer im Vordergrund stand und dass „Es ist eben so. Nimm es zur Kenntnis und merke es dir einfach!“ in der Neuen Schule keinen Platz hatte. Wozu das geführt hat?
Dazu, dass ich das kleine Einmaleins nach wie vor nicht auswendig runterbeten kann… und trotzdem die beste Matura hatte, Mathematik in Mindestzeit und mit Leistungsstipendium studiert habe, heute meinen PHD mache - ohne dass fehlendes Auswendig-können jemals ein Problem dargestellt hätte.
Wenn ich könnte, würde ich wieder zurückwechseln.
Wir haben uns in der Neuen Schule ganze acht Jahre Hausübungs- und Schularbeitsstress erspart und waren damit kein bisschen schlechter als die anderen! Außerdem habe ich von meiner Schulzeit fast nur gute Erinnerungen. Wenn ich könnte, würde ich wieder zurückwechseln.
Nachdem ich fertig studiert habe, möchte ich mich für die acht Schuljahre, die ich in der Neuen Schule verbracht habe, bedanken.
Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, erinnere ich mich nicht an Tests und das Sitzen in stickigen Klassenzimmern, sondern an unsere Ausflüge in den Wald, die vielen Übernachtungen in der Schule und die alljährliche Schneewoche in der Hinterglemm. Aber ich erinnere mich auch, dass ich immer gerne in die Schule gegangen bin und Spaß daran hatte, mit Hilfe der vielen Materialen Neues zu lernen. Es wurde mir beigebracht Freude am Lernen zu haben und selbstständig zu arbeiten.
Auch während meiner Oberstufenzeit bin ich nicht ungerne in die Schule gegangen, jedoch hatte ich dort oftmals das Gefühl, nur Zeit abzusitzen, was ich davor nie hatte. In der Neuen Schule habe ich jeden Tag etwa zwei Stunden mit Lernen verbracht – in der Oberstufe waren es bis zu zehn Stunden Unterricht plus Hausaufgaben etc. am Tag.
Während meiner Zeit in der Neuen Schule musste ich mir oft anhören, dass ich in eine „Spielschule“ gehe und dass ich dort nicht genug lernen würde. Später haben zwei Schülerinnen am BORG Neulengbach mit einem Notenschnitt von 1,0 maturiert, nämlich eine weitere ehemalige Schülerin der Neuen Schule und ich. Darauf bin ich stolz.

Die Neue Schule Eichgraben endet nicht mit dem Schulabschluss. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler gehen unterschiedliche Wege und genau das freut uns. Wir bleiben in Verbindung, interessieren uns für ihre Entwicklungen und schätzen den Austausch auch Jahre nach der gemeinsamen Schulzeit.
Aus vielen ist viel geworden in Ausbildung, Beruf, Studium oder eigenen Projekten. Was sie verbindet, ist nicht ein bestimmter Lebensweg, sondern die Erfahrung, Lernen als etwas Eigenes verstanden zu haben.
Der Alumni-Bereich ist ein Ort für diese Verbindung. Zum Wiedersehen, zum Erzählen und zum Dranbleiben. Ehemalige sind eingeladen, an ihren Lernort zurückzukommen, Erfahrungen zu teilen und mit den nachfolgenden Schülerinnen und Schülern in Austausch zu treten.
Schön war´s!
„Du warst in einer Montessori-Schule? Haahaha! Hast also deine Schulzeit mit Singen, Filzen und Kreistanzen verbracht?!“ Viele Menschen haben immer noch so ein Bild von Alternativschulen im Kopf und werfen all die individuellen Konzepte in einen Topf, um, wenn die Rede von reformpädagogischen Schulformen ist, sofort an nicht ausreichend gebildete, undisziplinierte Kinder zu denken. Was als Reaktion auf mein Outing als Montessori-Abgängerin bleibt, sind manch ungläubiges Schmunzeln und der eine oder andere schlechte Scherz.
Das gesellschaftliche Unverständnis über solch eine (ungewöhnliche) Schulwahl verschreckte mich früher, sodass ich teilweise bevorzugte, auf die von mir besuchte Schule nicht näher einzugehen… Heute habe ich keine Schwierigkeiten mehr damit. Sollen die Leute doch glauben, was sie wollen. Ich weiß es besser: Ich weiß, dass ich eine tolle Schulzeit hatte, die mir tagtäglich Freude bereitete. Dass mir der anschließende Umstieg in die öffentliche Oberstufe leichter fiel als den meisten meiner (bereits aus dem Regelschulsystem stammenden) Kolleginnen und Kollegen. Dass mich meine Schulzeit Selbstdisziplin, Organisation, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Konzentration und respektvollen Umgang mit meiner Umgebung und meinen Mitmenschen lehrte. Dass meine Neugierde, die Welt zu entdecken, bestärkt wurde, anstatt sie mit langweiligen Arbeitsblättern zu verringern. Dass das Verstehen immer im Vordergrund stand und dass „Es ist eben so. Nimm es zur Kenntnis und merke es dir einfach!“ in der Neuen Schule keinen Platz hatte. Wozu das geführt hat?
Dazu, dass ich das kleine Einmaleins nach wie vor nicht auswendig runterbeten kann… und trotzdem die beste Matura hatte, Mathematik in Mindestzeit und mit Leistungsstipendium studiert habe, heute meinen PHD mache - ohne dass fehlendes Auswendig-können jemals ein Problem dargestellt hätte.
Wenn ich könnte, würde ich wieder zurückwechseln.
Wir haben uns in der Neuen Schule ganze acht Jahre Hausübungs- und Schularbeitsstress erspart und waren damit kein bisschen schlechter als die anderen! Außerdem habe ich von meiner Schulzeit fast nur gute Erinnerungen. Wenn ich könnte, würde ich wieder zurückwechseln.
Nachdem ich fertig studiert habe, möchte ich mich für die acht Schuljahre, die ich in der Neuen Schule verbracht habe, bedanken.
Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, erinnere ich mich nicht an Tests und das Sitzen in stickigen Klassenzimmern, sondern an unsere Ausflüge in den Wald, die vielen Übernachtungen in der Schule und die alljährliche Schneewoche in der Hinterglemm. Aber ich erinnere mich auch, dass ich immer gerne in die Schule gegangen bin und Spaß daran hatte, mit Hilfe der vielen Materialen Neues zu lernen. Es wurde mir beigebracht Freude am Lernen zu haben und selbstständig zu arbeiten.
Auch während meiner Oberstufenzeit bin ich nicht ungerne in die Schule gegangen, jedoch hatte ich dort oftmals das Gefühl, nur Zeit abzusitzen, was ich davor nie hatte. In der Neuen Schule habe ich jeden Tag etwa zwei Stunden mit Lernen verbracht – in der Oberstufe waren es bis zu zehn Stunden Unterricht plus Hausaufgaben etc. am Tag.
Während meiner Zeit in der Neuen Schule musste ich mir oft anhören, dass ich in eine „Spielschule“ gehe und dass ich dort nicht genug lernen würde. Später haben zwei Schülerinnen am BORG Neulengbach mit einem Notenschnitt von 1,0 maturiert, nämlich eine weitere ehemalige Schülerin der Neuen Schule und ich. Darauf bin ich stolz.
Als unabhängige, nichtkonfessionelle Schule erhält die Neue Schule Eichgraben nur begrenzte öffentliche Mittel. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, die Bildung als gemeinsame Verantwortung verstehen.
Beiträge und Sponsoring helfen, Lernräume zu erhalten, Projekte zu ermöglichen und einen Schulalltag zu sichern, der auf Beziehung, Zeit und Qualität beruht. Je nach Form sind Unterstützungen steuerlich absetzbar.

Klosterfriedhofstraße 14
3032 Eichgraben
Winklstraße 9
3032 Eichgraben
kontakt@neueschule.at
+43 676 795 8104
Als unabhängige, nichtkonfessionelle Schule erhält die Neue Schule Eichgraben nur begrenzte öffentliche Mittel. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, die Bildung als gemeinsame Verantwortung verstehen.
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