Was ist bei euch anders als in Regelschulen?

Das Streben nach Wissen ist eine natürliche Veranlagung aller Menschen. (Aristoteles)

Sehr vieles. Hier nur einige besonders markante Punkte:

  • Die Kinder sind nicht in Klassen von Gleichaltrigen zusammengefasst. Sie finden sich in "Interessensgemeinschaften" zusammen, die je nach Bereich variieren können.
  • Die Kinder wählen ihre eigenen Schwerpunkte, abhängig von ihrem Entwicklungsstand und ihren Interessen.
  • Sie haben die Möglichkeit weitgehend selbst zu entscheiden, mit welchem Gebiet sie sich beschäftigen wollen. Die Erwachsenen unterstützen sie bei ihren Lernprozessen und geben Anregungen. 
  • Die LehrerInnen machen Angebote und Kurse, das Wissen der Kinder wird aber nicht verglichen, bewertet oder benotet.
  • Es gibt keine Prüfungen. Was ein Kind kann, erfahren die PädagogInnen durch persönliche Auseinanderstzung mit jedem Kind.
  • Wir geben sozialen und emotionalen Prozessen bewusst Platz: Da sich unzufriedene Kinder schwer auf kognitive Inhalte konzentrieren können, stehen Teamprozesse im Vordergrund.
  • Sehr individuelle Betreuung und sehr selbständige Arbeit wechseln einander ab: Bekommen z.B. zwei Kinder einen neuen Arbeitsschritt erklärt oder ein neues Material eingeführt, arbeiten die anderen unabhängig von Erwachsenen.
  • Wir verzichten soweit wie möglich auf das Unterrichten von "Fächern" zugunsten von Gesamtüberblick und übergreifendem Verständnis.
  • Die Lehrperson steht nicht "im Zentrum des Geschehens" sondern versucht die Kinder in ihrer Arbeit nicht zu stören. In Montessorischulen ist der Erwachsene im Idealfall kaum sichtbar.
wind