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Wahlmöglichkeiten

Grundsätzlich steht es jedem Kind frei, sich seine Arbeit selbst zu wählen. So wie auch jeder Erwachsene schneller lernt, wenn er sich freiwillig - und mit einem selbst gewählten Gebiet - beschäftigt, so eignet sich auch ein Kind Wissen ungleich schneller an, wenn es das tut, was ihm Spaß macht. Erst dann ist wahre Konzentration und somit effektives Lernen möglich.

Dabei müssen wir kaum fürchten, dass sich Kinder bestimmten Wissensgebieten vollständig versperren: Sie wollen verstehen, wie die Welt beschaffen ist, sie wollen Zusammenhänge erkennen, und sie kennen keine Grenzen zwischen den Fachgebieten. Der Glaube, dass einzelne "Fächer" ausgeklammert werden (typische Aussage von Erwachsenen "Ich hätt mich nie mit Mathe beschäftigt") entsteht nur durch die willkürliche Trennung von Fachgebieten, die jedoch eine Erfindung der Schule ist, aber mit dem tatsächlichen Leben nichts zu tun hat.

So wie kein Kind auf die Welt kommt und beschließt, niemals gehen zu lernen, beschließt auch kein Kind, sich nie mit Mathematik zu beschäftigen. Im Gegenteil: Kinder wollen alles können, alles was die Freunde, die Eltern, die Umgebung kann, und alles ist spannend. Sie haben einen natürlichen Entdeckergeist, der keine "Fächer" kennt und kein Gebiet ablehnt.

wind