Martin Helmreich

(*1965); Dipl.-Ing. Maschinenbau

Verheiratet, 2 Kinder - Hanja (*1994) und Pascalle (*1995)

Derzeitige berufl. Tätigkeit: Softwareentwicklung und Beratung im Bereich SAP (betriebswirtschafliche Standardsoftware)

Da ich meinen Aufenthalt im Regelschulsystem (Volksschule, 4 Jahre AHS Unterstufe, 5 Jahre HTL) ohne Probleme hinter mich gebracht hatte, betrachtete ich vor vielen Jahren den Vorschlag meiner Frau, unsere Kinder in eine Alternativschule zu schicken, anfänglich skeptisch. Ich hatte keine Ahnung, dass neben den Regelschulen auch andere pädagogische Systeme existieren.

Dies hat sich aber schon nach dem ersten Kennenlern-Besuch in einer Alternativschule geändert: "In so eine Schule mit ihren Freiräumen und Arbeitsmöglichkeiten würde ich sofort gehen wollen" war damals mein erster Eindruck, obwohl ich mit den (Montessori-)Materialien nicht viel anfangen konnte.

Durch den Schulalltag meiner Kinder - die die Schule mittlerweile schon wieder verlassen haben und vor der Matura stehen bzw studieren - habe ich im Laufe der Zeit immer mehr von den Grundgedanken alternativer Pädagogik mitbekommen und die Vorteile für kindliche Entwicklung beobachten können, so dass ich es mir nicht mehr vorstellen kann, Kinder im Pflichtschulalter in einem anderen Schulsystem groß werden zu lassen.

wind