Ingrid Haidegger

Zu meinem Beruf als Montessori-Pädagogin bin ich über Umwege gekommen: Nach der Matura an der HAK Tulln arbeitete ich als Kundenbetreuerin in einer Bank und war danach als Assistentin des Vertriebsleiters einer Wiener Modeschmuck-Firma tätig. Mit der Geburt meiner ersten Tochter 2005 (zwei weitere folgten 2006 und 2009) wurde mein Interesse an alternativer Pädagogik, das zuvor durch mein familiäres Umfeld geweckt worden war, konkreter. Ich absolvierte die dreijährige Montessori-Diplomausbildung – und bemerkte während dieser Zeit, wie sehr mich dieser Beruf fasziniert: die Begleitung der Entwicklung von Heranwachsenden in ihrem eigenen Tempo, unter Zuhilfenahme des großartigen Materials von Maria Montessori, ermöglichte so viel Selbstständigkeit und damit Selbstsicherheit und Selbstvertrauen der Kinder. Nach drei Jahren als Kinderhaus-Pädagogin und weiteren zwei Jahren in der Betreuung von Unter-3-Jährigen darf ich nun in der Neuen Schule die Primaria-Kinder in ihren Prozessen begleiten. Zu meinen größten beruflichen Freuden gehört es zu sehen, wie gerne die Kinder hier zur Schule gehen und dass sie in der Neuen Schule ihre angeborene Wissbegierde und das Lernenwollen beibehalten dürfen.

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