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Gehirnforschung

Jüngst publizierte Werke von Gehirnforschern feiern als bahnbrechende Erkenntnis, was viele Reformpädagogen bereits vor Jahrzehnten (und Jahrhunderten) intuitiv wussten:

  • Dass es nicht kindgerecht ist, wenn man Menschen, die von ihrer Gehirnentwicklung her noch nicht in der Lage dazu sind, zwingt, zu früh zu abstrahieren.
  • Dass ein Mensch viel effektiver lernt, wenn er sich den "Stoff" freiwillig und selbstbestimmt aussuchen durfte. Jeder Erwachsene kennt das Phänomen: Ein selbst gewähltes Buch ist oft innerhalb weniger Abende "verschlungen", während man vor einem "aufgezwungenen" Buch Wochen verbringen kann ohne dessen Inhalt zu erfassen.
  • Dass viel leichter gelernt wird, wenn der intellektuelle Prozess mit Bewegung verbunden wird.
  • Dass Lernen eine Verknüpfung von Gehirnzellen ist, und diese Verknüpfung viel schneller stattfindet, wenn linke und rechte Gehirnhälfte zusammenarbeiten - also wenn Wahrnehmungen und Empfindungen mit gedanklichen Erkenntnissen verknüpft sind.
  • Dass deshalb Lernen mit allen Wahrnehmungskanälen und auf allen sensorischen Ebenen ungleich effizienter ist als nur "dasitzen und zuhören".
wind